5 Top Tipps zur Steigerung der Nutzerakzeptanz von WFM-Lösungen

Eine übersichtliche Bedienoberfläche und selbsterklärende Menüführung sind ein Muss.

Viele Mitarbeiter begegnen der Einführung von neuen Systemen und Anwendungen meist eher negativ und wollen ihre gewohnten Abläufe ungern aufgeben. Wie Sie mit fünf Tipps die Nutzerakzeptanz bei der Einführung einer neuen Workforce Management-Lösung für den technischen Außendienst steigern können, lesen Sie hier:

1. Das Projekt sicher terminieren

Viele WFM-Projekte stehen bei der Einführung unter einem hohen Zeitdruck. Dies rührt oft daher, dass der Auswahlprozess für die passende Lösung mehr Zeit in Anspruch nimmt als ursprünglich eingeplant. Diese Zeit soll dann beim Rollout der Lösung wieder eingespart werden. Fakt ist auch, dass viele Unternehmen die Tragweite des Projekts und den Aufwand für die Fach- und IT-Abteilung unterschätzen. Wichtige Projektphasen wie Pilotierung, Schulung und Nachschulung beziehungsweise Coaching kommen dadurch oft zu kurz, was zu einer schlechteren Nutzerakzeptanz führen kann.

2. Bedienoberfläche anwenderfreundlich gestalten

Der technische Außendienstmitarbeiter arbeitet oft unter schwierigeren Bedingungen. Sonneneinstrahlung, Kälte, Lärm, Nässe, Schmutz oder eine fehlende Sitzgelegenheit erschweren die Dateneingabe. Berichte sollten sich schnell und zielgerichtet erledigen lassen, damit sich der Außendiensttechniker auf seine eigentlichen Aufgaben konzentrieren kann. Eine übersichtliche Bedienoberfläche und selbsterklärende Menüführung sind daher ein Muss. Auswahllisten-Listen sind mit einer Hand einfacher zu bearbeiten als Freitextfelder.

3. Geeignete Key User finden

Die richtigen Key User auszuwählen und zu schulen, hat einen wesentlich Einfluss auf den Projekterfolg. Hat man diese im Boot, erleichtert dies die Akzeptanz bei den anderen Anwendern ungemein. Indem sie ihre Kollegen schulen, geben sie auch ihre Einstellung zur neuen Lösung direkt oder indirekt weiter. Zudem fungierten sie als Stimmungsbarometer in den betroffenen Abteilungen und können kritisches Feedback ihrer Kollegen kanalisieren und neutraler transportieren.

4. Steter Tropfen höhlt den Stein

Wiederholung ist das A und O jeder Form des Lernens. Deswegen ist es essentiell, nach einer ersten Testphase von vier bis fünf Wochen die User nochmals zu schulen. Dadurch lassen sich offene Fragen klären und langfristige Anwendungsfehler vermeiden. Auch später helfen regelmäßige Key User-Treffen, offene Fragen und Wünsche zu klären und die Akzeptanz der neuen Anwendung weiter zu verbessern.

5. Wissen richtig verpacken

Das Schulungsmaterial sollte die Inhalte anwendungsbasiert und übersichtlich in einem Quickmanual zusammenfassen. Hier gilt der Grundsatz: weniger ist mehr. Ein Handzettel für den Techniker ist dienlicher als ein umfängliches Nutzerhandbuch.

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