Zeitung für Kommunale Wirtschaft: Kosten senken - Servicequalität erhöhen
10 November, 2008
Kosten senken – Servicequalität erhöhen
MVV Energie und EVO reagieren mit Mobiler Service Lösung auf neue Anforderungen
Auf Deutschlands große Energieversorger kommen harte Zeiten zu.
Angesichts der zu erwartenden Senkung der Netznutzungsentgelte (NNE), der bevorstehenden Anreizregulierung und der befürchteten Effizienzvorgaben der Bundesnetzagentur (BNA) an die Netzbetreiber streben die MVV Energie und EVO an, die Betrieb- und Instandhaltung der Netze noch effizienter und kostengünstiger zu gestalten. Ein Ansatz hierzu ist die Nutzung von Workforce Management. Vor diesem Hintergrund haben MVV Energie und EVO, 24/7 IT-Services GmbH (die konzerneigene IT-Gesellschaftt der MVV Energie AG) zusammen mit der Münchner mobileX AG ein Workforce Managementsystem zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung eingeführt.
Die MVV Energie ist seit dem Börsengang 1999 zu einem der größten regionalen und kommunalen Energieverteilungs- und Dienstleistungsunternehmen in Deutschland gewachsen. Mit Beteiligungen an Verteilungs- und Serviceunternehmen in Deutschland, Polen, Tschechien und insgesamt 6450 Mitarbeitern erwirtschaftete die MVV Energie im Geschäftsjahr 2004/2005 einen Umsatz von rund 2 Milliarden Euro.
Im Stammhaus in Mannheim ist die MVV Energie mit 1730 Mitarbeitern für die Versorgung von ca. 510.000 Kunden mit Strom, Erdgas, Wasser und Fernwärme in der Metropolregion Rhein-Neckar zuständig. Darüber hinaus hat sich die MVV Energie in der Region im Bereich Müllverbrennung, Biomasse, Straßenbeleuchtung und Energiedienstleistungen erfolgreich positioniert.
Die Energieversorgung Offenbach (EVO) ist eine Beteiligung im Stadtwerke-Netzwerk der MVV Energie. Die EVO versorgt mit ihren rund 850 Beschäftigten ca. 160.000 Kunden im Rhein-Main-Gebiet zuverlässig mit Strom, Erdgas, Wasser und Fernwärme. Darüber betreibt die EVO Kraftwerke, eine Müllverbrennungsanlage und bietet erfolgreich Energie- und Abrechnungsdienstleistungen an.
Auf Deutschlands große Energieversorger kommen harte Zeiten zu.
Angesichts der zu erwartenden Senkung der Netznutzungsentgelte (NNE), der bevorstehenden Anreizregulierung und der befürchteten Effizienzvorgaben der Bundesnetzagentur (BNA) an die Netzbetreiber streben die MVV Energie und EVO an, die Betrieb- und Instandhaltung der Netze noch effizienter und kostengünstiger zu gestalten. Ein Ansatz hierzu ist die Nutzung von Workforce Management. Vor diesem Hintergrund haben MVV Energie und EVO, 24/7 IT-Services GmbH (die konzerneigene IT-Gesellschaftt der MVV Energie AG) zusammen mit der Münchner mobileX AG ein Workforce Managementsystem zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung eingeführt.
Die MVV Energie ist seit dem Börsengang 1999 zu einem der größten regionalen und kommunalen Energieverteilungs- und Dienstleistungsunternehmen in Deutschland gewachsen. Mit Beteiligungen an Verteilungs- und Serviceunternehmen in Deutschland, Polen, Tschechien und insgesamt 6450 Mitarbeitern erwirtschaftete die MVV Energie im Geschäftsjahr 2004/2005 einen Umsatz von rund 2 Milliarden Euro.
Im Stammhaus in Mannheim ist die MVV Energie mit 1730 Mitarbeitern für die Versorgung von ca. 510.000 Kunden mit Strom, Erdgas, Wasser und Fernwärme in der Metropolregion Rhein-Neckar zuständig. Darüber hinaus hat sich die MVV Energie in der Region im Bereich Müllverbrennung, Biomasse, Straßenbeleuchtung und Energiedienstleistungen erfolgreich positioniert.
Die Energieversorgung Offenbach (EVO) ist eine Beteiligung im Stadtwerke-Netzwerk der MVV Energie. Die EVO versorgt mit ihren rund 850 Beschäftigten ca. 160.000 Kunden im Rhein-Main-Gebiet zuverlässig mit Strom, Erdgas, Wasser und Fernwärme. Darüber betreibt die EVO Kraftwerke, eine Müllverbrennungsanlage und bietet erfolgreich Energie- und Abrechnungsdienstleistungen an.
Ausgangssituation für Netzbetreiber
Seit dem die von der Bundesregierung nach Novellierung des EnWG eingesetzte Bundesnetzagentur (BNA) ihre Arbeit aufgenommen hat, sehen sich die Netzbetreiber deutlich gestiegenen Anforderungen gegenüber.
Den im besten Falle stagnierenden, wahrscheinlich jedoch sogar sinkenden Erlösen aus den Netznutzungsentgelten, steht ein grundsätzlich unveränderter Aufgabenumfang in Netzen und Anlagen entgegen. Im Zuge der Anreizregulierung sollen diese Aufgaben jedoch kostengünstiger realisiert werden. Dabei gilt es auch weiterhin die gesetzlichen Vorgaben und das technische Regelwerk zu berücksichtigen.
Von Seiten der Kunden wird verständlicherweise erwartet, dass alle Leistungen termingerecht und mit gleichbleibend hoher Qualität erbracht werden. Hierzu gehören besonders auch Erwartungen an geringe Ausfallhäufigkeiten und kurze Wiederversorgungszeiten.
Darüber hinaus verlangt die BNA zahlreiche Auskünfte und Daten, die sie zur Bearbeitung ihrer Aufgaben benötigt. Viele davon erweitern den Erfassungs- und Dokumentationsaufwand des Netzbetreibers. Diese gestiegenen Anforderungen an die Prozessunterstützung und Dokumentation sind im Tagesgeschäft mit den bisher gängigen „Papierlösungen“ nicht effizient realisierbar.
Den im besten Falle stagnierenden, wahrscheinlich jedoch sogar sinkenden Erlösen aus den Netznutzungsentgelten, steht ein grundsätzlich unveränderter Aufgabenumfang in Netzen und Anlagen entgegen. Im Zuge der Anreizregulierung sollen diese Aufgaben jedoch kostengünstiger realisiert werden. Dabei gilt es auch weiterhin die gesetzlichen Vorgaben und das technische Regelwerk zu berücksichtigen.
Von Seiten der Kunden wird verständlicherweise erwartet, dass alle Leistungen termingerecht und mit gleichbleibend hoher Qualität erbracht werden. Hierzu gehören besonders auch Erwartungen an geringe Ausfallhäufigkeiten und kurze Wiederversorgungszeiten.
Darüber hinaus verlangt die BNA zahlreiche Auskünfte und Daten, die sie zur Bearbeitung ihrer Aufgaben benötigt. Viele davon erweitern den Erfassungs- und Dokumentationsaufwand des Netzbetreibers. Diese gestiegenen Anforderungen an die Prozessunterstützung und Dokumentation sind im Tagesgeschäft mit den bisher gängigen „Papierlösungen“ nicht effizient realisierbar.
Workforce Management
Aus diesem Grund haben sich MVV Energie und EVO entschlossen eine mobile Lösung für die Prozessunterstützung des Netzbetriebs einzuführen.
Zunächst wurden 42 Monteure je nach Bedarf mit Laptops oder PDAs ausgestattet und in dem neuen System geschult. „Das Workforce Managementsystem unterstützt die Mitarbeiter vor Ort bei einer effizienten Instandhaltung des Betriebs, sowie der Netze und Anlagen. Vor allem administrative Prozesse werden optimiert und führen zu einer großen Kosten- und Zeitersparnis.“, fasst Markus Morlock (Gruppenleiter TS.B.2 Netzanschlüsse) die positiven Neuerungen zusammen.
Durch das Workforce Managementsystem erhalten die Monteure ihre Aufträge bequem und unkompliziert über das mobile Endgerät und können diese so gleich von zu Hause aus abrufen und morgens direkt zum ersten Einsatzort fahren. Eine Abstimmung mit der Zentrale entfällt.
Für die Disposition ergibt sich der Vorteil, dass auf einen Blick der Bearbeitungsstatus eines Auftrags ersichtlich ist und überprüft werden kann, ob Kundentermine zeitlich eingehalten werden. Während es für den Disponenten früher schwer einzuschätzen war, ob ein Service-Techniker im Tagesverlauf noch einen zusätzlichen Auftrag annehmen kann, ist dies jetzt durch eine Statusanzeige eindeutig zu erkennen. Zusätzlich ist die tägliche Auslastung der Mitarbeiter, deren Qualifikationen und ihr mitgeführtes Material gelistet, um nicht einen bereits ausgelasteten Mitarbeiter zum Kunden zu schicken. Dies verspricht eine realistische Terminplanung und einen effizienteren Arbeitseinsatz. Dabei erfolgt die Disposition jetzt rein über die Software, wodurch die frühere Erfassung in Papierform entfällt.
Der Lösungslieferant des mobilen Workforce Managementsystems ist die Münchner mobileX AG. Die gelieferte Plattform lässt sich einfach in eine bestehende SAP Umgebung integrieren und schnell an die individuellen Anforderungen der Nutzer anpassen.
Zunächst wurden 42 Monteure je nach Bedarf mit Laptops oder PDAs ausgestattet und in dem neuen System geschult. „Das Workforce Managementsystem unterstützt die Mitarbeiter vor Ort bei einer effizienten Instandhaltung des Betriebs, sowie der Netze und Anlagen. Vor allem administrative Prozesse werden optimiert und führen zu einer großen Kosten- und Zeitersparnis.“, fasst Markus Morlock (Gruppenleiter TS.B.2 Netzanschlüsse) die positiven Neuerungen zusammen.
Durch das Workforce Managementsystem erhalten die Monteure ihre Aufträge bequem und unkompliziert über das mobile Endgerät und können diese so gleich von zu Hause aus abrufen und morgens direkt zum ersten Einsatzort fahren. Eine Abstimmung mit der Zentrale entfällt.
Für die Disposition ergibt sich der Vorteil, dass auf einen Blick der Bearbeitungsstatus eines Auftrags ersichtlich ist und überprüft werden kann, ob Kundentermine zeitlich eingehalten werden. Während es für den Disponenten früher schwer einzuschätzen war, ob ein Service-Techniker im Tagesverlauf noch einen zusätzlichen Auftrag annehmen kann, ist dies jetzt durch eine Statusanzeige eindeutig zu erkennen. Zusätzlich ist die tägliche Auslastung der Mitarbeiter, deren Qualifikationen und ihr mitgeführtes Material gelistet, um nicht einen bereits ausgelasteten Mitarbeiter zum Kunden zu schicken. Dies verspricht eine realistische Terminplanung und einen effizienteren Arbeitseinsatz. Dabei erfolgt die Disposition jetzt rein über die Software, wodurch die frühere Erfassung in Papierform entfällt.
Der Lösungslieferant des mobilen Workforce Managementsystems ist die Münchner mobileX AG. Die gelieferte Plattform lässt sich einfach in eine bestehende SAP Umgebung integrieren und schnell an die individuellen Anforderungen der Nutzer anpassen.
In der Praxis unterstützt sie die Monteure in folgenden Punkten:
- Nutzung einer mobilen Prozessunterstützung für Betrieb, Entstörung und Instandhaltung
- Dokumentation von Schäden und Aktionen an Anlagen/ Netzen
- Mobiler Zugriff auf Stammdaten der technischen Objekte
- Mobile Erfassung von Leistungsdaten (Arbeit- / Fahrtzeiten)
Folgende Funktionen stehen den Monteuren hierbei mit der mobilen Lösung zur Verfügung:
- Anzeige aller notwendigen Daten aus den zugewiesenen SAP-Aufträgen
- Erfassung der durchgeführten Tätigkeiten, Messwerte und identifizierte Schäden
- Aktualisierung des Auftragsstatus
- Anzeige der Stammdaten der technischen Objekte
- Erfassung der Leistungsdaten (Arbeits- und Fahrtzeiten)
Erfolg
Durch die Einführung des Workforce Managementsystems können MVV und EVO eine große Kosten- und Zeitersparnis erzielen. Im operativen Geschäft ergab sich eine enorme Effizienzsteigerung, da die Monteure sich die Aufträge nicht mehr von der Zentrale abholen müssen und es bedarf jetzt keiner telefonischen Abstimmung mehr. Administrative Tätigkeiten entfallen fast vollständig, die Monteure konzentrieren sich auf ihre Kernaufgaben. Durch den verringerten Abstimmungsbedarf ergibt sich eine enorme Kosten- und Zeitreduktion. Die direkte Erfassung aller Auftragsbearbeitungen und dadurch die lückenlose Dokumentation steigern die Datenqualität im Servicebereich.
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